Im Herzen Polens, zwischen den Städten Warszawa und Łódź, entdeckt Ihr die zauberhafte und freundliche Gemeinde, deren Einwohner Euch zum gemeinsamen Ausflug durch die schöne Gegend einladen und garantieren: "bei uns wurden Könige würdig empfangen, so wirst Du auch königlich bewirtet".
Die Gemeinde Puszcza Mariańska ist ein Teil von süd-westlichen Mazowsze und liegt 50 km von Warszawa und 80 km von Łódź entfernt. Im geografischen Sinne wird sie dem Polnischen Tiefland zugeordnet, wo in dem Rawka-Flusstal die Łowicko-błońska Ebene und das Rawski Hochland einananderstossen. In verwaltungstechnischer Hinsicht gehört sie zur westlichen Grenzregion der Wojewodschaft und bildet zusammen mit den Städten Mszczonów und Żyrardów sowie den Gemeinden Wiskitki und Radziejowice den Kreis Żyrardów. Die Gemeinde ist 142 Quadratkilometer groß, wovon 60,4% der Gesammtanbaufläche landwirtschaftlich und 32,5% fostwirtschftlich genutzt werden. Das Gemiendegebiet erstreckt sich in dem Rawka-Flußtal, wo die łowicko-błońska Niedderung und die Rawska Hochebene zusammentreffen und wird im geografischen Sinne dem Polnischen Tiefland zugeordnet. Die Gemeinde besteht aus 44 Ortschaften, welche in den 26 "Sołectwa" (Schulzen) organisiet sind und zählt 8114 Einwohnern (im Jahr 2000). Zu den größten Wohnorten dieser Region gehören: Bartniki, Grabina, Radziwiłłów, Puszcza Mariańska, Kamion und Budy Zaklasztorne.
Die Gemeinde besitzt eine hervorragende verkehrliche Infrastruktur -mit überregionalen Anschlüssen auf Schiene und Straße nach Warszawa oder Łódź sowie internationaler, europischer Anbindung auf dem Luftweg. Eine Hauptverkehrsader stellt die Regionalstraße 719 (Kamion - Żyrardów - Warszawa) und an der östlichen Gemeindegrenze verläuft die Schnellstraße 8 (Warszawa - Katowice). Im Norden dierer Region soll entsprächend der geplannten Straßenbauvorhaben, die Autobahnausfahrt von der A2 (Warszawa - Berlin) entstehen. Der Flughafen "Okęcie" ist inerhalb von 40 Minuten mit dem Auto zu erreichen. Durch die Gemeinde führen zwei Eisenbahnlinien: (1) Warszawa - Wien mit der Bahnstation in Radziwiłłów sowie (2) Skierniewice - Brześć mit der Bahnstation in Puszcza Mariańska und den Haltestellen in Długokąty und Grabce.
TDas Gemeindeterrains repräsentiert eine typische postglaziale Geländebeschaffenheit, welche von der drei nacheinander folgenden Inlandeismassen während den pleistozänen Eiszeiten geprägt wurde. Der letzte Quartär-Inlandeis hinterließ eine 30-100 m dichte Lehm-, Sand- und Kiesschicht. Diese Region gehört zu der gemäßigten Klimazone und wird leicht von den atlantischen Ausläufen beeinflußt. Ein spezifisches Mikroklima, das schon anfangs des XX Jahrhunderts identifiziert wurde, konnte sich aufgrund der starken Bewaldung und der topographischen wie morphologischen Gegebenheiten ausbilden. Im südwestlichen Gemeindegebiet führt der ökologisch sauberste Fluß Zentralpolens - Rawka sein Wasser. Der Fluß wurde keiner Stromregulierung unterzogen, so daß er sich bis heute in seinem natürlichen Flußbett befindet und einen stark entwickelten rechten Zuflußgebiet, bestehend aus: Chojnatka, Korabiewka, Rokita, Grabinka, aufweist. Die Lanschafts-und Klimaverhältnisse schaffen hervorragende Erholungsmöglichkeiten und fördern die Ansiedlung.
Fast die Hälfte (48,3%) der Gemeindefläche wird ökologisch als Bolimowski Landschaftsgarten geschützt. Die wichtige Landschafts- und Naturschutzfunktion haben in dieser Region vor allem die zahlreichen Wald- und Wiesengebiete, welche die biologische Vielfalt begünstigen und erhalten. Die forstwirtschaftlich genutzte Anbauflächen, die ein drittel der Gemeindefläche einnehmen, bestehen überwiegend aus Kiefern- und Mischwäldern, und zeichnet sich durch eine Reihe seltener Pflanzengattungen aus. Diese herrliche Pflanzenwelt kommt auf den Wiesen und Waldlichtungen, in den sumpfigen Niederungen der Rawka sowie ihrem gesamten Zuflußgebiet vor. Die Waldrückzugsgebiete zeichnen sich durch viele verschiedene Tierarten aus, die vor allem aus Damwild, Rehen, Hasen, Füchsen, Fasanen sowie in den letzten Jahren wieder angesiedelten Bibern und Elchen besteht. Seit Jahrhunderten wird traditionell der Tourismus großgeschrieben und man ist bemüht geeignete und attraktive Erholungsmöglichkeiten zu schaffen. Die polnischen Könige und Prinzen von Mazowsze kamen schon im Mittelalter hierher, um in den hiesigen Wäldern zu jagen. Anfang des XX Jahrhunderts verzeichnete man eine rasante Entwicklung im Bereich der Freizeiterholung, so daß sich hier ein gewinnbringendes Gewerbezweig etablieren konnte. Die Gemeinde besitzt zahlreiche touristische Attraktionen sowie interessante Möglichkeiten der Freizeitgestaltung wie z.B.: - zauberhafte und ökologisch saubere Wälder sowie land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen ; - den Fluß Rawka mit seinen Zuflüssen und kleinen Retentiosbecken; - reiche Fauna und Flora in den Schutzgebieten wo seltene, geschützte Pflanzenarten auftreten; - gute Infrastruktur und günstige Verkehrsanbindung an die Städte Warszawa und Łódź; - das postklösterliche Baukomplex des Marianerordens; - die attraktivsten Ortschaften und historische Sehensürdigkeiten des süd-westlichen Mazowsze: Arkadia, Nieborów, Żelazowa Wola , Łowicz, Radziejowice befinden sich in der unmitelbaren Nähe.
bei der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Puszcza Mariańska
Urząd Gminy Puszcza Mariańska
96 - 330 Puszcza Mariańska 42 A
tel. (0 46) 831 81 69, 831 81 51
fax: (0 46) 831 81 18
e - mail: urzad@puszcza-marianska.pl
oder
im Förderungszentrum für Gewerbe und Agrobiznes
Centrum Przedsiębiorczości i Agrobiznesu
ul. Sobieskiego 36
96 - 330 Puszcza Mariańska
tel./fax: (0 46) 831 81 09
e - mail: cpa@puszcza-marianska.pl
Elwira Koprowska - die CPiA Leiterin